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Einst war das lange im Besitz des Deutschen Ordens befindliche Biberach ein reines Bauerndorf. Nach dem Zweiten Weltkrieg wandelte sich der 1974 eingemeindete Stadtteil zur Wohngemeinde. Auf dem Gelände
der früheren Ziegelei entsteht das Wohngebiet „Kehrhütte“. Der Stadtteil mit seinen 4650 Einwohnern verfügt über drei Kindergärten, eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule und ein großzügiges
Sportzentrum sowie die Böllingertalhalle als weitere Sport- und Veranstaltungsstätte. Das Hallenbad feierte 2001 sein 25jähriges Bestehen. Fast jeder dritte Biberacher ist Mitglied im größten Verein des
Stadtteils: Der TSV bietet Sport- und Freizeitangebote für die ganze Familie, von Basketball über Frauengymnastik bis zu Karate und Tischtennis. Auch im kulturellen Bereich verfügt der Stadtteil über
ein reges Vereinsleben, zu dem etwa die Musikkapelle, der Gesangverein Liederkranz Alpenrose und der Interessenkreis Heimatgeschichte gehören. Fahrbücherei, Jugendtreff und die Zweigstellen von
Volkshochschule, Musikschule und Stadtbibliothek tragen zum Freizeitangebot genauso bei wie der Radrundweg um Biberach und der Trimm-Dich-Pfad im Gemeindewald. Im Ausbau befindet sich der Täler- und
Auenpark, der sich wie ein grüner Gürtel durch Biberach ziehen soll. Naherholung ist auch in den Tälern des Böllinger-, Michel- und Kühnbachs möglich. Beliebte Veranstaltungen sind Weihnachtsmarkt und
Kultursommer. Handel und Gewerbe sowie das Bürgeramt ersparen viele Fahrten in die zehn Kilometer entfernte Heilbronner Innenstadt. Dorthin führen auch die Buslinien 3 und 93. Ein eigener Recyclinghof
steht zur Verfügung.
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