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Südlich der Kernstadt Heilbronn liegt Sontheim, der mit rund 11.300 Einwohnern zweitgrößte Heilbronner Stadtteil. Wie Biberach und Kirchhausen stand auch Sontheim lange Zeit unter der Herrschaft des
Deutschen Ordens. Mit der Wandlung vom Acker- und Weinbauort zum Industriestandort wuchs der Wohlstand, so daß 1938 die Eingemeindung nach Heilbronn auf Widerstand stieß. Im vergangenen Jahrzehnt hat
sich Sontheim stark verändert und weiter- entwickelt: Mit dem Neubaugebiet Sontheim-Ost war das dynamischste Bevölkerungs- wachstum aller Heilbronner Stadtteile zu verzeichnen. Auf den Flächen der
früheren Fabriken Wolf und Ackermann sind nun Wohnungen entstanden. Die Sanierung des Ortskerns, in die seit 1974 rund 8 Millionen Euro geflossen sind, wurde zum Ende der letzten Dekade abgeschlossen.
Von der Grundschule bis zum Gymnasium sind alle Bildungseinrichtungen vertreten, und mit der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft ist Sontheim sogar Hochschulstandort. Die Fahrbücherei und der
Jugendtreff tragen zur sinnvollen Freizeitbeschäftigung bei. Musikalische Highlights sind die Konzerte des Chores „Serenata“ und des jungen Chores „Arcobaleno“ sowie die Kammerkonzerte von Prof. Hermann
Rau in der Musikstation Sontheim, dem früheren Bahnhof. Die erfolgreichsten Sportler des Stadtteils sind die Tischtennis-Spieler der TSG Heilbronn, die in der 2. Bundesliga antreten. Im alten Rathaus ist
das Bürgeramt untergebracht, das für viele Behördengänge die Fahrt in die Innenstadt überflüssig macht. Wer dennoch in die City möchte, kann im Sommer neben den Buslinien das Taxiboot nutzen.
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